Das digitale Leben nimmt eine rasante Entwicklung an. Gestern war MySpace in, heute steht es weit im Abseits. Flash und Blink blink war und ist in, HTML 5 wird kommen. Die Entwicklung geht also sehr schnell, keine Frage. Doch wie ist es eigentlich mit den Zeitschriften die darüber berichten? Denen müsste es am schlechtesten gehen, da sie insbesondere das theoretisch technikaffinste Publikum bedienen, die die sich RSS-Feeds und Facebook-Pages hingeben. Aber ist dem wirklich so?Der Konsum hat sich sicherlich in den letzten Jahren geändert. Was früher meine Computerbild Spiele war, ist heute meine gReader Android-App. Der digitale Wandel vollzieht sich im Printbereich wohl am stärksten. Vor allem spätestens seit es auch Magazin- und Zeitschriften Apps gibt. Digitaler Wandel ist also Status Quo.

Aber schadet das in jeder Hinsicht? Nein! Zeitschriften die früher bekannt waren sind es heute auch noch, nur eben heute digital daran gemessen wie viele Likes sie haben. Sie können aber so im Web gut auf ihre Printausgaben aufmerksam machen. Das ging früher nicht. Vor allem wird es dann interessant, wenn die Printausgabe etwas exklusives bietet. Etwa eine CD, Gutschein-Code oder ähnliches. Das hat mich auch schon oft davon überzeugt eine gedruckte Ausgabe zu kaufen und wegschmeißen wäre dann doch etwas übertrieben, also habe ich sie danach selbstverständlich gelesen. Und selten wirklich schlechten Inhalt gefunden. Und den gibt es laut einschlägigen Meinungen ohnehin im Internet öfter. Klar dort ist er meistens ja auch kostenlos -also nachvollziehbar.

Auch als Geschenk machen sich solche Ausgaben immer noch gut. Wer möchte schon gerne einen RSS-Feed geschenkt bekommen? Deshalb würde ich mich über ein ct Plus Geschenkabo auch heute noch freuen!

Und auch unter den riesen Gadgets-Fans, ich bezeichne solche mit Tablet jetzt einfach mal so, sehe ich immer häufiger, dass einige Minuten auf dem Tab gesurft wird … und plötzlich wird es in der Aktentasche verstaut und das Magazin gezuckt, dass dann gelesen wird. Irgendwann hat man einfach keine Lust mehr auf sein Gerät zu starren und die Inhalte selbst zu verwalten. Oder manchmal geht es auch nicht anderst, wenn man z.B. keine Internetverbindung hat.

Unterm Strich tut sich also sicherlich einiges, der digitale Wandel schadet und kann aber gleichermaßen dazu genutzt werden, die Printausgaben zu unterstützen. Ich kenne keine genauen Zahlen, aber das wird den meisten sicherlich gelingen, sonst würde es ja keinerlei Magazine mehr geben.

Wie seht ihr das denn allgemein, kauft ihr noch Zeitschriften oder Zeitungen, zu welchem Anlass, wie häufig? Oder komplett auf digital umgestellt?