Robust, klein und überall dabei: Action Cams liefern einzigartige Bilder aus ungewöhnlichen Perspektiven. Ob Hobby-Skifahrer, leidenschaftlicher Surfer oder Adrenalinjunkie beim Fallschirmsprung, die Action Cams sind die perfekten Begleiter, um spannende Momente einzufangen.

Die angesagtesten Action Cams: GoPro

Unangefochtene Spitze dieser Liga sind die GoPro Modelle. Dabei sind sie sowohl bei Profisportlern als auch Profifotographen beliebt. Beeindruckende Bildqualität bei erschwerten Verhältnissen und viele Features sowie Zubehör bieten viele Möglichkeiten für künstlerische Freiheit. Gleichzeitig ist die Bedienung kinderleicht. Die Anzahl der Knöpfe ist überschaubar, dank des Formats passt sie in jede Tasche. Mit Wifi Remote können viele der GoPro Modelle auch über eine Fernbedienung bedient werden. Die GoPros bieten darüber hinaus viel Zubehör und technische Raffinessen.

Die neueste im Bunde: GoPro HD Hero3+ Black Edition

Sicherlich ist die GoPro HD Hero3+ Black Edition nicht die günstigste unter den Action Cams, dafür aber sicherlich die fortschrittlichste am Markt. Sie kostet 400 bis 450 Euro, dafür erhält man aber ein absolutes Profi-Gerät. Sie erlaubt im Videomodus Bildraten von 1440p48, 960p100 und 720p120. Interessant ist auch die Zeitlupenwiedergabe, die spektakulären Momenten noch mehr Dramatik verleiht. Mit 4Kp15 und 2.7Kp30 sind Bilder in Kinoqualität möglich. Besonderes Highlight sind auch der Weitwinkelmodus SuperView und ein leistungsstärkerer Akku.

Die Vorgängermodelle GoPro HD Hero, Hero 2 und Hero 3 sind aber ebenfalls noch sehr beliebt. Sie liefern im wasserdichten Gehäuse bis zu einer Tiefe von 60 Meter tolle Unterwasseraufnahmen – mit Herstellergarantie. Die GoPro HD Hero3+ garantiert dies „nur“ bis 40 Meter.

Die Konkurrenz: Andere Action Cams im Test

Stiftung Warentest und C’t haben jeweils einige Action Cams unter die Lupe genommen:

Die Drift Innovation HD Ghost (etwa 350 Euro),die Panasonic HX-A100 (etwa 240 Euro) und die Rollei Bullet 5S WiFi outdoor edition (355 Euro) hängten die GoPros für Stiftung Warentest in Sachen Bedienbarkeit, Akkulaufzeit und Preis ab. Laut C’t schnitt auch die JIB 4 AEE von Jobo (etwa 249 Euro) gut ab. Die Bildqualität ist in Ordnung, sowohl am Land als auch im Wasser, auch Bedienbarkeit und die Kompatibilität mit anderem Zubehör war bei dieser Kamera gut.

Fazit:

Abschließend stellen dennoch die GoPros, insbesondere die Hero3+ Black Edition, alle anderen Action Cams in den Schatten. Wer eine richtig hochwertige Kamera für spannende Actionerlebnisse haben will, für den ist der Preisunterschied zu günstigeren Modellen unverhältnismäßig mit Abstrichen verbunden. Wer keinen Wert auf professionelle Bilder legt, sondern einen ständigen Begleiter für Schnappschüsse sucht, macht aber auch mit günstigeren Modellen keinen Fehler.

Quellen

stern.de (Stiftung Warentest)