Ratgeber: PC zusammenbauen

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Es gibt oft keine, veraltete oder nur Artikel die sich mit dem Einbau oder der Auswahl einzelner Komponente befassen. Hier kommen moderne Komponenten zum Einsatz und werden ausführlichst dargestellt.


Der Einbau der Komponenten wird am Beispiel der von mir verwendeten Hardwarekomponenten gezeigt, weshalb Abweichungen beim eigenen Zusammenbau, besonders im Bereich des Gehäuses, auftreten können. Das ist aber auch kein Problem, da hier die Gebrauchsanweisung (oft liegt auch eine einfache Einbaubeschreibung bei) oder das einfache Einbauprinzip, welche dem Gehäuse zu Grunde liegen, Abhilfe schaffen.

Vorbereitung

Bevor man mit dem eigentlichen Einbau der Hardwarekomponenten in das Gehäuse überhaupt beginnt, ist es von Nöten eine geeignete Konfiguration der Hardware zu finden, welche den eigenen Bedürfnissen entspricht und die Komponenten untereinander harmonieren lässt. Hierzu möchte ich aber nur oberflächlich Stellung nehmen. Eine grundlegende Übersicht der PC-Teile wird im Folgenden aber dargestellt.

CPU

Jeder wird mir zustimmen, wenn ich die CPU nicht nur zu den drei wichtigsten Komponenten hinzu zähle, sondern sie gar als wichtigste aller Komponenten betrachte. Nicht nur technisch ist dies zu begründen, sondern ein System sollte auf Basis der ausgewählten CPU entstehen. Hat man die richtige CPU gefunden, ist es auch nicht mehr schwer den Rest des Systems zusammenzustellen und ist im Fall der Mainboard-Auswahl überhaupt erst möglich.

AMD ist ganz klar immer dann im Vorteil, wenn man das bessere Preis/Leistungsverhältnis sucht. Was in keinerlei Hinsicht bedeutet, dass AMD Intel hinterher fährt. Beispielsweise bleibt es einem selbst überlassen, ob man sich einen AMD Triple-Core zulegt oder einen gleich schnellen Intel Dual Core (die Taktraten sind so gewählt, dass möglichst eine 1:1 Übereinstimmung erzielt wird). Aber hier möchte ich auf ein Forum oder ähnliches verweisen um seine endgültige Konfiguration überprüfen zu lassen.

Hat man die für sich passende Marke gefunden, geht es an die Wahl der Architektur. Es stellt sich die Frage: „Dual-Core, Triple-Core oder Quad-Core?“.

Der Standard-User, dem seine Heimat das Internet ist, hin und wieder einen Film schaut und auch sonst nichts, leistungsmäßig gesehen, anspruchsvolles macht, dem sei ausnahmslos ein Dual-Core empfohlen. Auch der Gelegenheitsspieler kauft hier nicht die Katze im Sack und wird bei heutigen und in der nächsten Zeit erscheinenden Spieltiteln immer ausreichend Leistung zur Verfügung haben.

Werden die Aufgaben anspruchsvoller (Videobearbeitung, Rendering, …) bleibt noch die Frage Triple-Core oder Quad-Core? Kurz und knapp: Quad-Core. Denn Endanwendern die sich ohnehin die Frage stellen, ob es ein Triple- oder Quad-Core werden soll ist man mit einem Quad-Core besser bedient. Der Grund ist die Tatsache, dass preislich gesehen keine großen Unterschiede zwischen beiden Produkten herrschen, ein Quad-Core aber mehr Potential bietet.

Allgemein lässt sich sagen: Was dem Motor der Hubraum, ist dem Prozessor die Kernanzahl.

Das exakte Modell, bezogen auf die Taktraten, ist dann nunmehr eine Frage des Geldes und des eigenen Geschmacks.

Grafikkarte

Ist die richtige CPU gefunden, kommt die zweite aber dafür auch letzte schwere Frage auf einen zu – welche Grafikkarte?

Bei den Grafikkarten ist das Angebot etwas übersichtlicher wie bei den Prozessoren. Die Auswahl erstreckt sich über die beiden großen Hersteller auf diesem Gebiet: AMD/ATI und Nvidia. Das bessere Gesamtangebot hat derzeit meiner Meinung nach ganz klar AMD mit seinen Radeon-Grafikkarten. Gute Leistung bei guter Effizienz und das Preis/Leistungs-Verhältnis passt auch.

Weitere Komponenten und Peripherie

AMD Athlon X2 4850e

MSI DKA790GX Platinum

MDT DIMM 2GB PC2-6400U

Sapphire HD3870 (1024MB Speicher)

Corsair VX 450W

Pioneer DVR-215DBK

Western Digital WD6400AAKS 640 GB

Noctua NT-H1 Wärmeleitpaste

Hanns.G Hi223DP

Cooler Master Centurion 5 silber (CAC-T05-UW)

Bevor es losgeht

Die Beschreibungen sind auf zwei von mir gewählte Systeme bezogen und die Beispielbilder stellen dieses graphisch dar. Die beiden System-Konfigurationen unterscheiden sich minimal, hauptsächlich in Form des Gehäuses. Heute ist aber vieles so genormt und standardisiert, dass es oftmals nur minimale Abweichungen gibt und der Ratgeber als Ganzes, etwa in der Reihenfolge des Zusammenbaus, immer noch zu verwenden ist.

Langsam kommen wir zum eigentlichen Thema. Um nun zu verhindern, dass die zahlreichen elektrischen Bauteile, vor allem solche die offen liegende elektrische Komponenten zeigen, z.B. die Grafikkarte, Schaden durch einen elektrischen Schlag davon tragen, sollte man sich an einem geerdeten Metallgegenstand entladen. Ein Heizkörper eignet sich dazu gut. Zudem sollte man die Pins der CPU und elektrische Bauteile (Kondensator, Spannungswandler, etc.) nicht verbiegen besser noch, erst gar nicht anfassen.

Um einen Überblick über alle PC-Komponenten zu erhalten und benötigte Zubehörteile sofort griffbereit zu haben, ist es ratsam alle Teile auszupacken, die Verpackungen wegzuräumen und die Teile mitsamt des Zubehörs als kleine „Häufen“ zu sammeln. Oft müssen auch Schrauben entfernt werden, dann sollte man sie, wenn die Möglichkeit besteht, in kleinen Tütchen aufzubewahren.

Benötigte Werkzeuge sind ein Kreuz-Schraubenzieher, ein Schlitz-Schraubenzieher, bei Bedarf eine Zange, Tütchen und Kabelbinder.

Artikelbild-Fotoquelle: Picasa (CC)

Author: Alex H.

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